Der März hat es in sich! Dicke Brocken stehen dem VfL in den kommenden Wochen bevor, der erste davon ist die Spielvereinigung aus Fürth. Das Kleeblatt rangiert momentan zwei Zähler hinter den Blau-Weißen. Wir schauen auf die Partie, und zwar in unserem BLICK AUF:

FORMKURVE
Greuther Fürth ist seit mittlerweile acht Ligaspielen unbesiegt. Dabei traf das Kleeblatt in dem benannten Zeitraum bereits auf zwei der drei Konkurrenten aus dem Top-Quartett. Beim HSV erkämpften sich die Franken ein torloses Remis, die Störche aus Kiel konnten daheim mit 2:1 bezwungen werden. Gute Bilanz also in den direkten Duellen, das wollen wir am Samstag ändern. Mit 45 Toren verfügt das Kleeblatt über den zweitbesten Angriff der Liga, einzig der HSV hat öfter getroffen. 27 Mal mussten Stammkeeper Sascha Burchert bzw. dessen Vertreter Marius Funk hinter sich greifen. Macht plus 18 in der Tordifferenz, allerdings tun sich die vier Topteams auch hier nicht viel. Sowohl nach Punkten als auch nach Toren/Gegentreffern ist das ein ganz enges Rennen in der 2. Bundesliga. Schnappen sich beim VfL die Herren Zulj und Zoller einen Großteil der blau-weißen Buden, verteilt sich dies auf Seiten unserer kommenden Gastgeber auf mehrere Schultern. Top-Knipser ist Branimir Hrgota (9 Tore), dicht gefolgt von Havard Nielsen, Julian Green (beide 7) sowie Sebastian Ernst (6). Verzichten muss Fürth-Coach Stefan Leitl beim Duell mit dem VfL in jedem Fall auf den gelbgesperrten Maximilian Bauer, Green steht quarantänebedingt nicht zur Verfügung.

DAS PERSONAL
Stefan Leitl wurde soeben erwähnt. Der Übungsleiter schwingt seit nunmehr zwei Jahren das Zepter am Ronhof. Dabei hat der gebürtige Münchner die Spielvereinigung wieder zum Topteam der 2. Bundesliga geformt. Leitl setzt auf junge, entwicklungsfähige Spieler. Gerade mal zwei Akteure im gesamten Kader haben die 30 überschritten: Schlussmann Burchert sowie Abwehrroutinier Mergim Mavraj, auch anne Castroper bestens bekannt. Die jungen Wilden machen hingegen auf sich aufmerksam. Stellvertretend David Raum. Der Linksverteidiger hat bereits 12 Assists gesammelt, wird im Sommer zur TSG Hoffenheim wechseln. Unabhängig vom Saisonausgang sicherlich nicht der einzige Fürther, der Begehrlichkeiten geweckt hat.

DIE BILANZ
25 Duelle im Unterhaus haben wir bereits gegen das Zweitliga-Urgestein aus Fürth absolviert. Gut die Hälfte davon endeten ohne Sieger. 12 Remis, acht Mal gewann die Spielvereinigung, fünf Mal der VfL. Ausbaufähig. Entsprechend ist auch der letzte blau-weiße Erfolg am Ronhof ein gutes Stückchen her. 2015 war das, aber wie. Ein sattes 5:0 schossen Simon Terodde und Co. damals heraus. In der Folge hatten wir die Tabellenführung inne. Na wenn das mal keine passende Parallele zur aktuellen Situation herstellt…

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