Samstag, 10. Dezember 2011, 13:00 Uhr, rewirpowerSTADION, Bochum
2. BUNDESLIGA, 18. Spieltag
Andreas Bergmann (Cheftrainer VfL Bochum 1848):
Wir haben insgesamt ein gutes Zweitliga-Spiel gesehen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung erbracht. Wir wollten mit einer offensiven Ausrichtung unsere Möglichkeiten suchen und hätten zur Pause vielleicht noch mehr als ein Tor verdient gehabt. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr ganz so präsent, haben aber gegen den Ball nach wie vor sehr gut gearbeitet. Eine Kontersituation, die zum 1:1 führt, haben wir zugelassen. Das hat Düsseldorf auch sehr gut ausgespielt, wobei wir in der Szene auch einen taktischen Fehler gemacht haben. Schade, dass wir uns mit einem Sieg nicht belohnt haben, wobei diese Leistung für die Entwicklung unserer Mannschaft ein wichtiger Schritt war. Nur das Ergebnis enttäuscht ein bisschen.
Norbert Meier (Cheftrainer Fortuna Düsseldorf):
Wir können mit diesem Punkt gut leben, zumal wir heute gegen eine sehr gute Bochumer Mannschaft gespielt haben, die von der ersten bis zur letzten Minuten heiß darauf war, uns zu besiegen und ihre Qualität zu beweisen. Wir haben schwer ins Spiel gefunden und lange die Dinge vermissen lassen, die für so ein Spiel wichtig sind. Was wir heute richtig gut gemacht haben, war der Konter zum 1:1, als wir schnell umgeschaltet haben. Danach waren wir befreiter, doch es wäre vermessen gewesen, dieses Spiel noch zu gewinnen. Kompliment an den VfL für diese gute Leistung, für uns ist dieser Punkt etwas sehr schönes.
Christoph Kramer (VfL Bochum 1848):
Vor dem Spiel hätte ich gesagt, ein Unentschieden wäre okay. Aber jetzt ist es schon eher unglücklich. Unser Ziel war es, den Düsseldorfern Paroli zu bieten. Das hat auch weitesgehend gut geklappt, das Spiel war sehr intensiv und leider hat es nicht zu drei Punkten gereicht. Wir sind aber weiter auf einem guten Weg, müssen nur die Schwankungen abstellen, denn man sieht ja, wozu wir in der Lage sind.
Andreas Luthe (VfL Bochum 1848):
Wir hätten das Spiel gewinnen können. Ich hatte schon befürchtet, dass, wenn Düsseldorf ein Tor macht, dann wenn wir aufgerückt sind. Wir hätten einfach ein zweites Tor nachlegen müssen, so blieb Düsseldorf immer die Chance, doch noch ein Tor zu machen. Dass wir Fußball spielen können hat man gesehen, wir sind also auf dem richtigen Weg.
Christoph Dabrowski (VfL Bochum 1848):
Düsseldorf hat nun einmal das Selbstvertrauen und die Ruhe, auf unseren einen Fehler zu warten und den dann eiskalt auszunutzen. Generell war das aber ein positives Spiel. Wir hatten uns viel vorgenommen und haben die Fortuna nicht zur Entfaltung kommen lassen. Es gilt einfach, die Mannschaft wieder dahin zu bringen, dass wir im oberen Bereich mitspielen können.
Takashi Inui (VfL Bochum 1848):
Es ist sehr schade, denn wir wollten unbedingt gewinnen und hätten auch gewinnen können. Als Mirkan Aydin mir den Pass vor dem Tor zugespielt hat, wusste ich, dass ich schießen werde. Das ist mir auch sehr gut gelungen, aber es war auch eine Portion Glück mit dabei. Ich selbst war nur bei dem Tor heute gut, ansonsten bin ich mit meiner Leistung nicht zufrieden.