Samstag, 17. Dezember 2011, 13:00 Uhr, Frankfurter Volksbank Stadion, Frankfurt
2. BUNDESLIGA, 19. Spieltag
Andreas Bergmann (Cheftrainer VfL Bochum 1848):
Ich bin froh, dass wir uns hier und heute erfolgreich präsentieren konnten. Wir haben in der 1. Halbzeit kompakt und gut gestanden. Die zwei Tore waren dabei natürlich sehr hilfreich. In der 2. Halbzeit hätten wir dann das dritte Tor machen müssen. Dadurch, dass wir es versäumt haben, machen wir den Gegner stark. Der FSV hat es mit langen Bällen probiert, da rutscht dann schon mal einer durch. Andi Luthe hat uns zweimal gut im Spiel gehalten. Das zeigt mir, dass wir noch nicht die Stabilität haben, die ich mir wünsche. Dennoch bin ich zufrieden, denn die Mannschaft hat insgesamt gezeigt, dass sie nicht an das Pokalspiel gegen Bayern gedacht hat, auf das man permanent angesprochen wird. Jetzt können wir uns wirklich darauf freuen und vorbereiten.
Hans-Jürgen Boysen (Cheftrainer FSV Frankfurt 1899):
Meine Mannschaft ist mit gewissen Vorsätzen ins Spiel gegangen. Wir hätten gerne einen umgeplügten Platz gesehen, doch u.a. die zwei Tore in schneller Aufeinanderfolge haben dies verhindert. Ab da wurden die guten Vorsätze ein wenig zum Ballast. Der VfL hat seine Klasse demonstrieren können, hatte die nötige Ruhe am Ball und hat sich zahlreiche Konterchancen herausgespielt. Dass er diese nicht zu Ende gebracht hat, hat uns im Spiel gehalten. Wir hatten auch einige Möglichkeiten, wobei wir vor dem Tor wenig glücklich agierten. Nun müssen wir einen ähnlichen Kraftakt hinlegen wie 2009/10, als wir zur Winterpause sogar einen Punkt weniger auf dem Konto hatten und trotzdem die Klasse halten konnten.
Jens Todt (Vorstand VfL Bochum 1848):
Insgesamt kann man von einem verdienten Sieg sprechen, allerdings war das kein leichter Gang. Nach dem schnellen Doppelschlag müssen wir das dritte Tor nachlegen, damit keine Spannung mehr aufkommt. Das ist uns nicht gelungen, weshalb die Frankfurter auch nahe am Anschlusstor waren. Dennoch sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und freuen uns jetzt auf das Pokalspiel.
Andreas Luthe (VfL Bochum 1848):
Das war ein ausgeglichenes Spiel, wobei unsere individuelle Klasse den Ausschlag gegeben hat. Die beiden Tore waren Gold wert, wenn wir eine unserer zahlreichen Konterchancen nutzen, gewinnen wir mit vier oder fünf Toren Unterschied und das Spiel ist gelaufen. Jetzt kommen die Bayern. Beim Pokalspiel ist alles möglich, das ist ja das Schöne beim Fußball, sonst müsste man sich das Spiel gar nicht anschauen.
Christoph Dabrowski (Kapitän VfL Bochum 1848):
Die erste Halbzeit war in Ordnung, danach haben wir zu wenig investiert und den Gegner wieder stark gemacht. Nichtsdestotrotz gibt uns auch dieses Spiel weiter Selbstvertrauen und Stabilität. Das Spiel gegen den FC Bayern ist für alle Beteiligten noch ein großes Highlight zum Jahresabschluss. Ich bin zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass jeder an seine Grenzen gehen wird.