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0 : 2

Samstag, 17. Dezember 2011, 13:00 Uhr, Frankfurter Volksbank Stadion, Frankfurt
2. BUNDESLIGA, 19. Spieltag

BERICHT

2:0 – Souveräner Sieg in Frankfurt

Unser VfL hat das Meisterschaftsjahr 2011 mit einem Auswärtssieg abgeschlossen. Beim FSV Frankfurt gewann die Elf von Andreas Bergmann mit 2:0 und bestätigte damit ihren Aufwärtstrend. Björn Kopplin und Chong Tese sorgten mit einem Doppelschlag (21., 22.) früh für die komfortable Führung, die sich unser Team nicht mehr nehmen ließ.

Das letzte Liga-Spiel des Jahres (Slawo Freier: „Ein Charaktertest“) beging VfL-Chefcoach mit derselben Elf, die gegen den bis dahin ungeschlagenen Herbstmeister Fortuna Düsseldorf überzeugen konnte. FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen musste hingegen Yannick Stark (gesperrt) und Gledson (verletzt) ersetzen, Top-Torschütze Chrisantus (sieben Saisontreffer) blieb zudem vorerst nur ein Platz auf der Bank.

Dessen Ersatz Karim Benyamina war es, der in einer gemächlichen Anfangsphase mit einem Schuss für die erste Torannäherung sorgte – harmlos (8.). Gefährlicher hätte es wenig später auf der anderen Seite werden können, als der VfL einen vielversprechenden Konter fuhr, Chong Tese in der Mitte aber die Hereingabe von Sturmpartner Mirkan Aydin um einen Schritt verpasste (10.). Ein Distanzschuss von Fillinger verfehlte sein Ziel deutlich (18.).

Wenig später durfte sich Aydin dann seinen Scorerpunkt abholen. Mühelos setzte sich der Angreifer auf der rechten Seite gegen Heitmeier durch, und ausgerechnet dem mitgeeilten Björn Kopplin blieb es vorbehalten, mit seinem schwächeren linken Fuß aus sieben Metern die Führung zu besorgen – das erste Profi-Tor des Rechtsverteidigers (21.). Doch damit nicht genug: Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff fand Inui Federico, der ebenfalls über rechts nach innen an den Fünf-Meter-Raum flankte, wo erst Aydin verpasste, Sturmpartner Chong Tese sich aber um die eigene Achse drehte und eiskalt zum schnellen 2:0 verwandelte (22.). 2:0 für unser Team!

Der FSV zeigte sich von diesem Doppelschlag geschockt. Unser Team spielte seine spielerische Überlegenheit mehr und mehr aus, blieb jedoch ohne größere Torchance. Hans-Jürgen Boysen versuchte zu retten, was zu diesem Zeitpunkt nicht zu retten schien, und brachte nach 39 Minuten mit Chrisantus eine zweite echte Spitze, Defensivmann Müller musste weichen. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte vor dem Pausentee jedoch FSV-Kapitän Cinaz, der es fertig brachte, das Leder aus drei Metern nicht über die Linie zu bugsieren – Faton Toski klärte auf der Linie (43.).

Die Gastgeber kamen entschlossen und früh – bereits fünf Minuten vor Wiederanpfiff – aus der Kabine und mussten das Risiko weiter erhöhen. Das eröffnete unserem Team Konterchancen: Die beste vereitelte FSV-Keeper Patric Klandt, der gegen den allein aufs Tor zulaufenden Takashi Inui die Ruhe bewahrte und die endgültige Entscheidung verhinderte (53.), zwei Zeigerumdrehungen rettete Klandt erneut gegen den Japaner, der es diesmal mit einem Flachschuss aus 18 Metern probierte.

Andreas Bergmann entschied sich früh für einen Doppelwechsel und brachte nach 54 Minuten Freier und Vogt für Toski und Kramer. Auch die Personalrochade – Kopplin rückte für Toski nach links, Freier ersetzte ihn auf rechts – brachte unser Team nicht aus dem Konzept, im Gegenteil: Christoph Dabrowski hätte den Sack zumachen können, als er das Leder völlig frei vor dem Tor stehend links am Kasten vorbeisetzte (63.).

Zudem boten sich unserem Team immer wieder aussichtsreiche Kontergelegenheiten, die wir jedoch nicht präzise und konsequent genug zu Ende spielten. Immerhin: Die Angriffsbemühungen der Frankfurter überstand der VfL mit etwas Glück und Andi Luthe, der zweimal glänzend gegen Yelen und N‘Diaye parierte, schadlos. Und so blieb es bei einem verdienten 2:0-Erfolg, mit dem sich unser Team zumindest vorläufig in die obere Tabellenhälfte verbessert.

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