
Der fünfte Moritz-Fiege-Fanabend stand unter dem Motto „Kommunikation” und wurde dem Titel auch gerecht, denn kommuniziert wurde reichlich. Sowohl von Seiten des VfL gab es ausgiebige Informationen zur Pressearbeit, aber auch Fans und Spieler sorgten im Diskurs mit kreativen Anregungen für einen rundum gelungenen Abend.
„Kommunikation“ war am Mittwoch, 21. Oktober, das Thema des Abends, wobei sowohl der Dialog zwischen dem VfL und der Presse als auch der zwischen unserer Mannschaft und den Fans im Vordergrund stand. VfL-Pressesprecher Christian Schönhals leitete den Abend mit einigen grundlegenden Informationen zur Medienlandschaft in Bochum ein, ging dabei auch auf die Rolle der unterschiedlichen Publikationen ein und erläuterte, wie der Verein den Kontakt zu den Berichterstattern hält. „Wir besuchen beispielsweise vor und während der Saison fast alle wichtigen Sportredaktionen in ganz Deutschland, sind im ständigen Dialog mit den Berichterstattern und machen sie auf interessante Themen aufmerksam“, so Schönhals.
Mit der Frage, wie die Kommunikation zwischen den Profis und den Fans verbessert werden könne, leitete Fanbeauftragter Dirk „Moppel“ Michalowski den zweiten Teil der Veranstaltung ein. Philipp Bönig, Andreas Luthe und Mergim Mavraj standen unseren Anhängern dabei Rede und Antwort. Den Auftakt machte unsere Nummer 24. Philipp Bönig hatte sich auf dem letzten Fanabend weit aus dem Fenster gelehnt und versprochen, sich eine Alternative für die „Humba“ einfallen zu lassen, um der Interaktion zwischen Mannschaft und Fans im Stadion etwas Abwechslung zu verleihen – und er hielt Wort. „Wir Spieler hören ‚Bochum‘ von Herbert Grönemeyer nur dumpf im Kabinengang, dennoch bekomme ich dabei jedes Mal Gänsehaut“, verriet Pipo und machte daraufhin den Vorschlag, das inoffizielle Vereinslied nach einem (erfolgreichen) Spiel gemeinsam zu singen.
Die Idee fand großen Anklang unter den etwa 100 anwesenden Fans, die sogleich eine weitere Anregung parat hatten, deren Realisierung in der nächsten Zeit geprüft werden soll. Ehe die Gesprächsrunde den Blick noch einmal auf die Partie beim BVB richtete, äußerte auch Moppel einen Wunsch: „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die gesamte Mannschaft nach dem Spiel wieder direkt an den Zaun gehen und mit den Fans abklatschen würde. Das hatten wir schon lange nicht mehr!“ Auch diese Anregung unseres Fanbeauftragten fand den erwartungsgemäß großen Zuspruch.
Letztendlich kam auch die 0:2-Niederlage des vergangenen Wochenendes zur Sprache, für die keiner der anwesenden Spieler eine adäquate Erklärung fand. Ebenso unglücklich wie das Spiel endete, so begann es auch. Die Leuchtraketen vor dem Anpfiff, die beinahe auf den einlaufenden Spielern gelandet wären, werden dem VfL erneut eine scharfe Verwarnung seitens des DFB bescheren und einige Tausend Euro Strafe kosten. Ein Vorfall, der sich möglichst nicht wiederholen soll. Nach der Kritik gab es aber auch lobende Worte, die vor allem Andreas Luthe betrafen. Der junge Keeper hatte der Mannschaft in einer schwierigen Phase einen starken Rückhalt geboten und blieb in seinen bisherigen Auftritten fehlerfrei. Bei einem kühlen Fiege-Pils ließen Fans und Spieler den Abend schließlich harmonisch ausklingen.
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