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Marcel Koller: "Es erwartet uns ein heißer Tanz"

23.09.2005

Marcel Koller: "Es erwartet uns ein heißer Tanz"

Als ungeschlagener Spitzenreiter trifft unser VfL am Freitag, 23. September 2005, auf die Kickers aus Offenbach. Wie der seit zwei Spielen sieglose Aufsteiger auch im dritten Spiel ohne Punkte bleiben soll, erklärten Cheftrainer Marcel Koller und Vorstandsmitglied Dieter Meinhold bei der offiziellen Pressekonferenz den anwesenden Medienvertretern.

Zu Beginn bedankte sich Dieter Meinhold bei dem "tollen Zuschauerzuspruch, trotz sehr ungünstiger Anstoßzeit." Dies zeige "das besondere Verhältnis der Fans zu Ihrem VfL." Vor der Saison habe man mit einem Zuschauerschnitt von 14000 kalkuliert, "dieses Ziel ist realistisch", so Meinhold. Vielleicht bekomme man dank der bisher überzeugenden Leistungen noch einen Zuschauerschub. Für das Spiel in Offenbach wurden etwa 500 Karten verkauft. Zufrieden  zeigte er sich auch mit der Leistung gegen Dresden. Die Mannschaft habe erneut gezeigt, dass "wir mental sehr stark sind". Daher sei er auch für die Begegnung in Offenbach zuversichtlich, so Meinhold weiter.

Auch Marcel Koller lobte die Fans des VfL: "Sie haben ein Gespür für die Situation und feuerten die  Mannschaft immer wieder an." Gegen defensive Dresdner wurde abermals viel Geduld gezeigt. Die Mannschaft habe "wie in den letzten drei Spielen sehr kompakt gestanden und die Zweikämpfe gesucht", resümierte Koller. Auch in Offenbach erwarte er eine defensive Ausrichtung der Heimmannschaft. "Sie werden sicherlich nicht mit einem drei Mann Sturm angreifen, sondern defensiv und kompakt hinten drin stehen, um schnelle Konter zu fahren", ist sich Koller sicher. "Wie werden dagegenhalten und mit viel Laufbereitschaft den Gegner unter Druck setzen." Konzentration und Geduld sei auch weiterhin gegen diese defensiv-ausgerichteten Gegner wichtig. "Wenn wir nicht von Anfang an Druck machen, gibts Probleme," weiß der Trainer. Die Hessen seien heimstark und der Biberer Berg ein Hexenkessel. "Ich erwarte einen heißen Tanz", prophezeite daher Marcel Koller. Befürchtungen dass die Mannschaft überheblich auftreten werden, zerstreute unser Trainer. "Ich spreche viel mit den Spielern, damit so was gar nicht erst passiert. Wir denken von Spiel zu Spiel." Gerade in "Englischen Wochen" sei es wichtig, dass die Spieler ihren "inneren Schweinehund überwinden" und auch im vierten Spiel in zwölf Tagen "abermals an ihre Grenzen gehen."

Die Elf, die morgen aufläuft, werde er gegenüber dem Dresden-Spiel nicht ändern. Philipp Bönig sei noch nicht wieder fit und auch Martin Meichelbeck wird mit Grippe fehlen.



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